Die Kirchhainer Spieler sollen auf dem Feld lauter werden
Kirchhain. Trainer Hartmut Huber will in der Vorbereitung die Grundlagen für eine erfolgreiche Restrunde legen.
von Markus Schmitt
„Wir haben die Erwartungen extrem übertroffen“, sagt Trainer Hartmut Huber, der mit dem TSV Kirchhain auf Platz vier der Bezirksoberliga steht und punktgleich mit dem Zweiten Cleeberg ist. Trotz der herausragenden Hinserie, sieht Huber Verbesserungspotenzial: „In der Vorbereitung legen wir sehr viel Wert darauf, unser Defensivverhalten zu verbessern.“
Dazu wird intensiv an der Raumaufteilung gearbeitet. Auch die Kommunikation „muss im Spiel noch besser werden“, fordert Huber, dem sein Team auf dem Platz zu ruhig ist. Zumindest die Vorbereitung begann erfolgreich: Der TSV gewann gegen Frankenau und Bauerbach jeweils mit 2:1.
Personell gab es keine Veränderungen. Der kleine Kader wird daher von Verletzungen verschont bleiben müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen, weiß auch Huber. „Damit steht und fällt bei uns sehr viel. Und bisher haben wir glücklicherweise noch keine Ausnahmezustände gehabt“, blickt er zurück.
Mit einem Bänderriss fehlt Frederick Schmidt, der zu den Leistungsträgern zählte. Peter Karasek, Slavko Kostic und André Corvinelli haben Trainingsrückstand. Da kommt es Huber gelegen, dass Kirchhain am Start-Wochenende spielfrei ist. „Gegen die ersten sieben Teams der Tabelle müssen wir noch auswärts spielen“, zweifelt Huber etwas daran, erneut so stark wie vor der Winterpause aufzuspielen.
Das eigene Torverhältnis sieht er ebenfalls als Indiz dafür, dass es schwerer werden könnte: „Wir haben 29 Tore geschossen und 22 Gegentore kassiert. Man kann daran ablesen, wie eng unsere Spiele waren.“ Somit wird auch etwas Glück nötig sein, um ähnlich erfolgreich zu agieren, da der Underdog-Status sicherlich nicht mehr vorhanden ist.
Eines steht für Huber allerdings schon fest: „Existenzängste haben wir in dieser Saison ausnahmsweise nicht.“ Dies soll die nötige Lockerheit bringen, „aber darf auch nicht in Selbstzufriedenheit abgleiten“, warnt er seine Spieler. |